Start-ups: Flexibel und dynamisch

Die Zeichen auf dem deutschen Arbeitsmarkt stehen auf Aufbruchstimmung: Allein im zweiten Quartal 2021 wurden mehr als 800 Start-ups gegründet. Damit setzt sich der Wachstumstrend in der Branche fort, denn bereits 2019 und 2020 stieg die Anzahl der Neugründungen in fast allen Bundesländern – allen voran Berlin – kontinuierlich.*

Dass momentan viele neue Start-ups auf den Markt drängen, ist auch in der Personalberatung spürbar: Gerade kleinere Firmen haben zu Beginn oft noch keine eigene HR-Abteilung oder HR-Manager – oder suchen ganz spezifische Qualifikationen. Weil intern die Strukturen noch fehlen und der Fokus so kurz nach der Gründung oft auch erst einmal auf dem eigenen Produkt liegt, lagern viele Start-ups die Mitarbeitersuche zunächst aus.

Besonders großer Bedarf besteht aktuell vor allem in der Digitalbranche und im E-Commerce-Bereich, die derzeit auch coronabedingt einen enormen Aufschwung erleben. Viele Gründer suchen deshalb nicht nur nach geeigneten Talenten, sondern auch nach Interim-Recruitern und Interim-HR-Managern, um bei der Suche zu unterstützen.

Gesucht: der „Typ Start-up“

Start-ups haben den Ruf, besonders hip und jung, flexibel und kreativ zu sein: Stichwort Tischkicker und Coworking ohne Kernarbeitszeiten. Sicher erfüllt nicht jede neugegründete Firma solche Klischees, dennoch ziehen Start-ups einen bestimmten Typ Mitarbeiter an: Der ideale Kandidat hat vielfältige Fähigkeiten und Interessen. Zudem bringt er ein hohes Maß an Flexibilität mit, schließlich müssen oft Aufgaben aus anderen Bereichen mitübernommen werden.

Wer gerne Eigeninitiative zeigt, kreativ ist und sich und seine Ideen einbringen möchte, um mitzugestalten, ist in einem Start-up gut aufgehoben. Dort müssen sich feste Strukturen erst entwickeln. Wem etablierte Prozesse wichtig sind, fühlt sich dagegen wahrscheinlich eher in einer gewachsenen, größeren Organisation wohler. Bei der Mitarbeitersuche müssen Start-Ups daher genau prüfen und im Bewerbungsprozess den passenden Kandidaten identifizieren.

LAS-Recruitment – Start-Ups auf dem Arbeitsmarkt

Große Konkurrenz?
Die Situation auf dem Arbeitsmarkt

Wenn Start-ups Mitarbeiter für sich gewinnen möchten, müssen sie selbst kreativ werden. Denn der Wettbewerb um die besten Talente am Markt ist groß, gerade im Bereich Digital, E-Commerce, IT oder Nachhaltigkeit. Besonders gefragt sind aktuell beispielsweise E-Commerce-Manager, Softwareentwickler, Marketing-Manager, PR-Berater, Product-Manager Digital oder Sales-Manager. In einem solchen Umfeld setzen Personalberater oft besonders zielgerichtete Methoden ein, etwa Active Sourcing und Direktansprache, um passende Kandidaten zu finden.

Darüber hinaus müssen Start-ups ihren (potenziellen) Mitarbeitern einiges anbieten können, um sie von sich zu überzeugen und an sich zu binden. In erster Linie geht es darum, einen gewissen Unsicherheitsfaktor auszugleichen: Start-ups werden zwar staatlich gefördert und wachsen besonders in boomenden Branchen schnell, bieten für manche Bewerber aufgrund fehlender langjähriger Marktpräsenz und Finanzstärke eines größeren Konzerns nicht die gleiche Jobsicherheit.

Weiterhin wird der Job in einem Start-up auf dem Arbeitsmarkt oft als besonders zeitintensiv wahrgenommen. Schließlich gehört es zur besonderen DNA der Neugründung, seine eigenen Fähigkeiten und auch seine Persönlichkeit einzubringen – ein gewisses Maß an persönlichem Engagement und „Herzblut“ wird oft vorausgesetzt. Dementsprechend müssen Start-ups vor allem mit ihrer Vision und Firmenkultur überzeugen – und Mitarbeitern und Bewerbern einige Vorteile bieten können. Dazu gehören zum Beispiel

  • herausragende Karriereentwicklungsmöglichkeiten,
  • viel Gestaltungsspielraum sowie
  • eine moderne Arbeitsumgebung mit Homeoffice, flexiblen Arbeitszeiten und einer ausgewogenen Work-Life-Balance.

Ausblick: Start-up-Szene weiterhin auf Wachstumskurs

In den vergangenen Jahren hat der Markt einen fast kontinuierlichen Anstieg an Neugründungen verzeichnet. Vor allem in der Digitalbranche, aber auch in den Bereichen IT und Nachhaltigkeit ist zu erwarten, dass sich der Trend entsprechend fortsetzt. Gerade in der Anfangszeit müssen Gründer allerdings darauf achten, die Weichen für Wachstum und Unternehmenserfolg zu stellen. Dazu gehört es auch, intern zügig die nötigen Strukturen und Kapazitäten zu schaffen sowie mit den passenden Kandidaten und Mitarbeitern an der eigenen Zukunftsvision zu arbeiten. Erfahrene Personalberater, Active Sourcer und Recruiter können dabei helfen, ein kompetentes Team schnell und effizient zusammenzustellen.
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