In fünf Schritten zum aussagekräftigen Online-Profil

Wer sich nach einem neuen Job umsehen, eine bessere Work-Life-Balance oder seine Karriere weiter vorantreiben möchte, hat zwei Möglichkeiten: Entweder er bewirbt sich aktiv auf neue Stellen – oder er wartet darauf, von Active Sourcern und Headhuntern gefunden und angesprochen zu werden.
Ob man eher aktiv oder passiv an die Jobsuche herangehen möchte, kommt dabei auf Faktoren wie Beweggründe und Dringlichkeit an. Wer in seinem aktuellen Job sehr unglücklich ist, sollte sich auf jeden Fall auch aktiv umschauen, sein Netzwerk ansprechen und mit professionellen Personalberatern in Kontakt treten. Ist man grundsätzlich schon zufrieden, aber wäre einer attraktiven neuen Herausforderung oder Branchenwechsel nicht abgeneigt, der kann sich mit ein wenig Vorbereitung ganz einfach finden lassen.

Außer fürs Vernetzen mit Kollegen und interessanten Persönlichkeiten aus der eigenen Branche eignen sich Karrierenetzwerke wie LinkedIn und Xing hierfür sehr gut. Headhunter und Active Sourcer suchen unter anderem auch auf solchen Plattformen nach geeigneten Kandidaten für ihre Kunden. Wer also gerne angesprochen werden möchte, sollte darauf achten, dass sein Profil auf dem aktuellen Stand und ansprechend gestaltet ist.

LAS Recruitmen – Active-Sourcing Tipps für Kandidaten

Fünf Tipps: So finden Active Sourcer Ihr Profil

  1. Kontakt erwünscht?
    Professionelle Active Sourcer achten darauf, nur Kandidaten anzusprechen, die für Anfragen auch offen sind. Deshalb ist die Information, ob Sie angesprochen werden möchten, äußerst wichtig. Auf LinkedIn lässt sich das ganz einfach im Profil einstellen – andere Nutzer sehen dann einen Hinweis im Profilbild. Allerdings kann oder möchten Sie nicht unbedingt prominent mit dem „Offen für Jobs“-Band werben. Sie können dann in Ihrer Profilbeschreibung einen dezenten Hinweis dazu einfügen. Lassen Sie den Hinweis weg, müssen Sie damit rechnen, von Active Sourcer und Headhuntern angesprochen zu werden. Es sei denn, Sie möchten auf keinen Fall angesprochen werden. In dem Fall ergänzen Sie „Bitte keine Anfragen von Headhuntern“ in Ihrem Profil. Das respektieren seriöse Headhunter und Active Sourcer.

  2. Alles auf einen Blick
    Alle wichtigen Rubriken in Ihrem Profil sollten gewissenhaft ausgefüllt sein. Auf LinkedIn gehört dazu beispielsweise auch der Profilslogan, der bereits in der Suche angezeigt wird, sowie der Bereich „Kenntnisse und Fähigkeiten“. Generell sollte Ihr Profil alle relevanten Schlagwörter enthalten, also Begriffe, die für Ihren Wunsch-Job wichtig sind. Hier lohnt es sich also, vorher gut zu recherchieren oder sich von einem Experten beraten zu lassen. Unter „Berufserfahrung“ brauchen Sie übrigens nicht alle Details anzugeben – ein guter Einblick in Projekte, Aufgaben und vor allem Erfolge ist unter Umständen viel wertvoller als Informationen über Pflichtpraktika während des Studiums.

  3. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte
    Das gilt auch auf LinkedIn und Xing. Es lohnt sich, in aktuelle und vor allem professionelle Bilder zu investieren. Auch Ihr Foto zeigt dem Active Sourcer, ob Sie gut ins Unternehmen passen würden. Wer zum Beispiel gar kein Foto auf dem Profil hat, vermittelt den Eindruck, eher introvertiert zu sein. Das ist keine negative Eigenschaft, ist aber für manche Jobs wie zum Beispiel Social Media Manager oder Vertriebsleiter eher hinderlich.

  4. Die persönliche Note
    Welche Werte sind Ihnen wichtig, für welche Organisationen engagieren Sie sich? All das gibt dem Recruiter ein genaueres Bild von dem, wer Sie sind. Sie können auch Informationen über Hobbys in Ihrem Profil hinterlegen. Für Personalberater und Active Sourcer ist diese Angabe besonders interessant, wenn Sie dabei konkret werden. Anstatt etwa „Reisen, Lesen und Sport“ zu schreiben, stechen Sie aus der Masse hervor, wenn Sie „Reisen in asiatische Länder, Thriller lesen und Skifahren“ anführen. Das sind übrigens oftmals ideale Aufhänger für den lockeren Einstieg in das Vorstellungsgespräch.

  5. Mehr Sichtbarkeit
    Mit regelmäßigen Posts auf Ihrem Xing- und LinkedIn-Profil oder in Gruppen können Sie Ihr Expertenwissen und Erfahrung präsentieren. Ebenso können Sie mit Kommentaren unter den Beiträgen anderer Ihre eigene Reichweite steigern. So erscheinen Sie öfter in Suchen und haben damit auch bessere Chancen, gefunden und angesprochen zu werden. Wählen Sie Ihre Themen und Kommentare mit Bedacht, damit Sie genau zu den Schlagwörtern gefunden werden, die zu Ihrem Traumjob führen.

Sie möchten nicht auf Anfragen von Active Sourcern und Headhuntern warten?

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